Ausstellung »Gebautes Vermächtnis – Bewahrtes Gedächtnis. Das Sächsische Denkmalarchiv« im Landesamt für Denkmalpflege Sachsen


bis 27. Februar 2026 im Ständehaus Dresden, Schloßplatz 1, Erdgeschoss, geöffnet Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen besitzt wissenschaftlichen Sammlungen, die im Bereich der Denkmalpflege zu den bedeutendsten Spezialsammlungen in Deutschland zählen. Die Ausstellung präsentiert bislang unbekannte Schätze des Sächsischen Denkmalarchivs, wie erstmals gezeigte Zeichnungen aus dem Denkmalinventar zur Wasserkunst in Bautzen, zu Glocken und zum Meißner Dom. Die denkmalpflegerischen Maßnahmen nach 1945 zeigen Dokumentationen zur Villa Sorgenfrei in Radebeul, zur Stiftskirche in Wechselburg, zur Sophienkirche Dresden und zur Wetterfahne vom Schloss Hubertusburg in Wermsdorf. Die Ausstellung ergänzen originale Bauteile wie ein Türblatt der St. Ägidienkirche aus Penig aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts, eine Bronzeglocke von 1581 aus dem Ratskeller Radeburg, eine originale Putte des Dresdner Zwingers aus dem 18. Jahrhundert, ein Entwurfsskizze in Öl des Monumentalgemäldes für den Sächsischen Landtag von Hermann Prell aus dem Jahr 1907, eine Vorstudien zu Reliefs aus den 1960er Jahren von Eberhard Wolf sowie ganz aktuell eine in der Bauteilsammlung des LfD bewahrte originale Leuchte der eingestürzten und abgebrochenen Carolabrücke in Dresden.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm unter www.denkmalpflege.sachsen.de