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Grußwort des Stadtbezirksamtsleiters Christian Barth
Liebe Blasewitzerinnen und Blasewitzer,
liebe Loschwitzerinnen und Loschwitzer,
das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Die Tage werden kürzer und die Vorfreude auf eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit stellt sich ganz langsam ein. Der Loschwitzer Weihnachtsmarkt hat, wie jedes Jahr, seine Tore geöffnet und wird auch dieses Jahr wieder, zumindest in meinen Augen, der schönste und individuellste Markt der weihnachtlichen Genüsse in Dresden sein. Das ist auch die Zeit, um das Jahr Revue passieren zu lassen und zu reflektieren.
An dieser Stelle möchte ich mich zuerst bei meinen Mitarbeitenden in Blasewitz und Loschwitz bedanken, die immer wieder und ganz unabhängig von der eigenen Stellenbeschreibung bereit sind, sich in neue und manchmal unerwartete Themen einzuarbeiten, kreativ zu gestalten und bürgerfreundlich und serviceorientiert umzusetzen. Das ist ein großer Schatz.
Der Anfang des Jahres war dominiert von der Vorbereitung und Durchführung der vorgezogenen Bundestagswahl im Februar. Die »Winterwahl« war für alle neu und eine besondere Herausforderung, welche mit über 83 % Wahlbeteiligung und ohne größere Störungen doch sehr erfolgreich verlief. Mein großer Dank geht an die vielen ehrenamtlichen Wahlhelfenden, ohne die so eine fundamentale, demokratische Institution undenkbar wäre.
In den monatlich stattfindenden Sitzungen der Stadtbezirksbeiräte wurden in Loschwitz 35 eigene Vorlagen, davon 26 Fördervorlagen und 9 Mittelübertragungen, in Höhe von 167 TEuro beschlossen. Acht Stadtrats-Vorlagen wurden beraten sowie vier Vorschläge und eine Anfrage an den Oberbürgermeister verabschiedet.
In Blasewitz wurden in 12 Sitzungen 45 eigene Vorlagen, davon 28 Fördervorlagen und 18 Mittelübertragungen, in Höhe von 721 TEuro beschlossen. 17 Stadtrats-Vorlagen wurden beraten sowie acht Vorschläge und 14 Anfrage an den Oberbürgermeister verabschiedet. Das Streamen der öffentlichen Sitzungen via Youtube ist ein wichtiger Beitrag zur Bürgerfreundlichkeit und Transparenz des Handelns von Politik und Verwaltung. Abhängig von der Brisanz der Themen nutzen dieses Medium bisher jedoch nur 8 bis 12 Personen pro Sitzung. Da ist noch viel Luft nach oben, da der technische und personelle Aufwand noch in keinem guten Verhältnis zur Nutzung steht. Wir arbeiten weiter dran…

In beiden Stadtbezirken ist die Würdigung von Seniorinnen und Senioren ein wichtiges Anliegen. 603 Achtzigjährige wurden anlässlich ihres runden Jubiläums zu Informationsveranstaltungen bei Kaffee und Kuchen ins Café Toscana bzw. den Elbegarten eingeladen. 448 NeunzigJährige, 24 Hundertjährige, sieben 101-Jährige, sechs 102-Jährige, zwei 104-Jährige und ein 105-Jähriger wurden zu ihrem Ehrentag auch im Namen des Oberbürgermeisters durch uns persönlich aufgesucht.
Die Straßensozialarbeitenden von »sofa9« in Blasewitz und den »Straszenkreuzern« in Loschwitz, unverzichtbare Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche, haben ihr zwanzig- bzw. zehnjähriges Bestehen gefeiert.
Der »falsche Altenberger Platz« in Striesen hat endlich, auf Vorschlag des Stadtbezirksbeirates, einen würdigen Namen erhalten. Seit dem 18. Mai tragen nicht nur die Haltestellen, sondern der gesamte Platz den Namen eines bedeutenden Wissenschaftlers und Pioniers der Fotografietechnik, Emanuel Goldberg. Zu diesem Anlass waren extra Nachfahren aus Israel und den USA angereist.
In Loschwitz wurden wichtige Meilensteine auf dem Weg der Sanierung des Fernsehturmes erreicht, der Eschdorfer Weg ist mit Mitteln des Beirates wieder durchgängig benutzbar und das beliebte kleine Schillerhäuschen hat, in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden und dem Verein »Schiller und Körner in Dresden e. V.«, 20 Jahre Wiedereröffnung gefeiert. Ein Besuch lohnt sich, besonders an den Wochenenden, immer.
Im Stadtbezirk Blasewitz wurde gerade dieser Tage, nach vielen Monaten der Sanierung, die Baustelle Wehlener/Alttolkewitz/Österreicher Straße wiedereröffnet. Nach Hochwasserschäden aus 2013 endet damit eine Zeit der massiven Einschränkung nicht nur der ansässigen Bewohnenden und Gewerbetreibenden, sondern auch des Umleitungsverkehrs, besonders in den Wohngebietsstraßen von Tolkewitz.
Mit großem Erfolg und Unterstützung durch die Stadtbezirksbeirätin-nen aller vertretenen Parteien haben wir den ersten Vereinstag »Blasewitz sind wir« ausgerichtet. Die Vorstände von über 50 der etwa 200 ansässigen Vereine aus Blasewitz haben sich im Gymnasium Tolkewitz getroffen und wurden zu unterschiedlichsten Themen wie Social Media, Ehrenamtsgewinnung, Verein und Steuern und Stadtbezirksförderung geschult. Gleichzeitig stand das Thema Vernetzung und Zusammenarbeit untereinander und den gewählten politischen Vertreterinnen im Vordergrund, denn auch da schlummert in Blasewitz noch viel Verbesserungspotenzial. Dank der Expertise von Rechtsanwalt und FDP-Stadtbezirksbeirat Carsten Biesok, Kulturmanager Michael Blessing, der Bürgerstiftung Dresden und eines leichten Catering der Jugendwerkstatt »mc mampf« des SUFW´s wurde der Nachmittag ein großer Erfolg. Eine Wiederholung steht auf der Agenda.
Und noch ein echtes Highlight erwartet uns vor Jahresende. Ein ehrenamtliches Autorenkollektiv und der Elbhang-Kurier-Verlag präsentieren am 4. Dezember in der Bethlehemkirche das »Tolkewitz-Buch«. Darin wird, unterstützt von unterschiedlichen Sponsoren und dem Stadtbezirksbeirat Blasewitz, Tolkewitzer Ortsgeschichte von 1349 bis 2025 beschrieben und illustriert. Vielleicht sind Sie noch auf der Suche nach einem anspruchsvollen, tiefgründigen und nachhaltigen Weihnachtsgeschenk …
Und damit sind wir wieder in der Vorweihnachtszeit.
Ich wünsche Ihnen und all Ihren Angehörigen eine gesegnete und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit, zwischen den Jahren Momente des Innehaltens und für das kommende Jahr viele inspirierende und freudestiftende Augenblicke gemeinsam mit geliebten Menschen.
Ihr
Christian Barth
Stadtbezirksamtsleiter Blasewitz und Loschwitz
V.i.S.d.P: Stadtbezirksamtsleiter Blasewitz‐Loschwitz, Christian Barth,
Tel.: 0351 488‐8501, stadtbezirksamt‐loschwitz@dresden.de,
Stadtbezirksamt Loschwitz, Grundstraße 3, 1. Etage, 01326 Dresden