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Dank zu »Drei für 300« und Advent in der Weinbergkirche Pillnitz
Nochmals DREI für 300.
Der Festreigen zur 300-jährigen Geschichte unserer Weinbergkirche beginnt, sich seinem Ende zuzuneigen. Viele großartige Ereignisse konnten in den letzten drei Jahren viele Gäste und Freunde begeistern. Das eingegangene – manchmal auch von ganz weit her – Begeisterung widerspiegelnde Echo hat in vielen Fassetten den Veranstaltern und Ausrichtern gezeigt: Es hat sich gelohnt, das große Programm aufzulegen und in seiner weiten Vielfalt zu verantworten.
Ganz frisch ist dabei das Erlebnis des wunderbaren Gottesdienstes am 9. November – welch denkwürdiges Datum – 2025, der dem Jubiläum der Kirchweih vor 300 Jahren gewidmet war. Die Besonderheit dieses Augenblickes verstärkte freilich die mikrofonfiebrige Spannung, die durch die Live-Aufzeichnung und -Ausstrahlung durch mdr-Kultur gesteigert wurde. Vielleicht bedarf so ein Rundfunkgottesdienst der ganz besonderen Vorbereitung, um die verschiedenen Mitwirkungen zu entwerfen, zu planen und zu gestalten. Es ist daher nur zu richtig, an dieser Stelle nochmals zu danken: den Mitwirkenden, den Radiomenschen vom mdr, Mira Körlin als Sendebeauftragter der Landeskirche, dem Kirchenvorstand, den Mitgliedern der Interessengemeinschaft, ihrem Vorstand und ihrem Festausschuss, den Vielen, die die Weinbergkirche bis hierher umsorgt, gehegt und beflügelt haben, den Geldgebern, den Sprechern im Gottesdienst, hier vor allem Jo Flade mit seinem bewegenden Beitrag zur Rettung des Hauses, den vielen Helfern im Hintergrund, den Gästen vor Ort, den Zuhörern an den Radiogeräten, der Musik mit diesem großartigen Ensemble und den wunderbaren Solisten, dem Maestro Herbig, dem Superintendenten Albrecht Nollau und unserer Pfarrerin Maria Heinke-Probst. Vielen Dank.
Und die Weinbergkirche, die Interessengemeinschaft Weinbergkirche dankt herzlich für die guten, zahlreichen und lieben Worte des Grußes und der Anerkennung. Und besonders auch für das Nagelkreuz, dass nun seinen Platz auf dem Kretzschmeraltar gefunden hat. Es sei uns Aufforderung und Ansporn zum Fortsetzen …
Am 11. November – dem eigentlichen Tag der Kirchweih – gelang nochmals ein besonderer Augenblick. Pfarrer Dr. Hans-Peter Hasse erläuterte in einem faszinierenden Vortrag die Abfolgen und Durchführungen der Weihe der Weinbergkirche 1725 einschließlich der Bedeutung der damaligen Predigt als Musterpredigt zur Einweihung von Kirchen in Sachsen. Eingebettet war dies in der lebendigen und begeisternden Festmusik – aufgeführt durch Eva Dollfuß, Rosa Neßling-Fritsch, Matan Gilitshensky und Simon Eberle von der Dresdner Phiharmonie, die am Ende einen Bogen schlug ins neue Jahr 2026: Den zweihundertjährigen Todestag von Carl Maria von Weber vorwegnehmend erklang die Aufforderung zu Tanz.
Beide Ereignisse wurde accompagniert von gern angenommenen Geselligkeiten in deren Nachgang. Auch dafür gilt allen Helfern ein herzlicher Dank.
Nach dem Rückblick schauen wir nach vorn und freuen uns auf den Adventsmarkt mit Festgottesdienst am 3. Advent und auf das Bachsche Weihnachtsoratorium (I-III) am 4. Advent (16:00 Uhr).
Dr. Matthias Lugenheim – 1. Vorsitzender IG Weinbergkirche