Editorial Oktober 2025

»Vor Ort weiß man besser, wo der Schuh drückt«, meinen Stadt- bezirksbeiräte über die Verwendung ihrer Budgets. Wir befragten Beiräte in Blasewitz und Losch­witz zu ihrer Förderphilosophie. Das Fazit, dass damit viel Gutes direkt vor Ort unterstützt werden konnte und kann, spricht für diese Errungenschaft, die es erst seit sechs Jahren gibt.



Wir berichten von einem großen Bauwerk, das es nicht mehr gibt – der Schlosskirche »Zum Heiligen Geist« in Pillnitz (S. 14) – und einem kleinen Haus, das noch nicht steht – einem Fertigteilbau mitten im historischen Dorfkern Altwachwitz (S. 16).
Ganz in der Nähe feierte der Spiel- mannszug sein 55-jähriges Bestehen – Grund, diesen erstmals in den Kurier aufzunehmen.
Zur »Schwäbischen Botschaft« in Loschwitz sind »Kleinerts Spezialitäten« u. a. mit ihren Spätzle geworden. Wir stellen das Wirtsehepaar vor – und auf einmal reicht der Blick bis in die Niederlande (S. 3).
Nicht nur die Brücke »Blaues Wunder« ist weniger müde als ihr Ruf, auch das nahegelegene Café »Toscana« erweitert Öffnungszeiten und Angebot (S. 5/6).
Und diese Ausgabe ist ein Heft der Fortsetzungen: zum Dampfer Blasewitz (S. 22), Jazz im Parkhotel (S. 24) und dem Maler Otto Westphal (S. 30).
Parallel zu diesem Heft wurde in unserem Verlag fleißig an weiteren aufwendigen Druckerzeugnissen gearbeitet: Nach neun Jahren Arbeit, beeinträchtigt durch Corona-Jahre und Dauerstraßenbaustelle, kommt die Tolkewitz-Chronik zur Druckreife. Diese »kleine Schwester« der »Loschwitz-Bibel« brachte unseren kleinen Verlag an seine Leistungsgrenzen und stark ins Risiko. Wenn möglich, unterstützen Sie uns beim Aufbringen der erheblichen Druckkosten oder merken Sie dieses reich bebilderte Buch für den Gabentisch vor (S. 4).
Rechtzeitig vor dem Advent bringen wir zwei neue Fensterkalender mit Motiven des Künstlers Hermann Vogel heraus:
»Märchen-Advent« und ein »Silvesterkalender« mit 31 Türchen. Auch der bisherige Kalender mit dem freundlichen Knecht Ruprecht ist wieder erhältlich.
Das sind weitere drei lokale Originale, mit denen unser Verlag versucht, in einem schwierigen Markt zu bestehen.

Holger Friebel